Debtor in possessionPreliminary measure

Bequem-Schuh GmbH

Case number: 8 IN 129/26Court: MühlhausenState: Thüringen
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Stage
Preliminary measure
Court / region
Mühlhausen
Thüringen
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Case summary

According to the official notice of 2026-10-08, the Amtsgericht Mühlhausen ordered preliminary protective measures concerning Bequem-Schuh GmbH (preliminary stage, case no. 8 IN 129/26). The official notices available to us contain no opening of proceedings. Procedure type: Debtor in possession.

Facts from the official notice and register that change how you approach this case.

Debtor in possessionManagement still in controlHRB HRB 110423

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Official gazette entry

Full text of the §9 InsO opening decree from insolvenzbekanntmachungen.de.

8 IN 129/26 | In dem Verfahren über den Antrag d. Bequem-Schuh GmbH, Dorfstraße 21, 06567 Bad Frankenhausen/Kyffhäuser, vertreten durch: […] Registergericht: Amtsgericht Jena Register-Nr.: HRB 110423 - Schuldnerin - Verfahrensbevollmächtigte: Rechtsanwälte LWS Rechtsanwälte Partnerschaft mbH, NeueShow full announcement ↓
8 IN 129/26 | In dem Verfahren über den Antrag d. Bequem-Schuh GmbH, Dorfstraße 21, 06567 Bad Frankenhausen/Kyffhäuser, vertreten durch: […] Registergericht: Amtsgericht Jena Register-Nr.: HRB 110423 - Schuldnerin - Verfahrensbevollmächtigte: Rechtsanwälte LWS Rechtsanwälte Partnerschaft mbH, Neuer Wall 43, 20354 Hamburg, Gz.: W-8495-26/W auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen | | Zur Verhütung nachteiliger Veränderungen in der Vermögenslage der Schuldnerin bis zur Entscheidung über den Antrag wird am 30.09.2026 um 12:00 Uhr vorläufige Eigenverwaltung angeordnet, § 270b Absatz 1 Satz 1 InsO. 1. Zum vorläufigen Sachwalter wird Herr Rechtsanwalt […]62-64, 68165 Mannheim Telefon: 0621 432928 0, Fax: 0621 432928 27 mannheim@brinkmann-partner.de bestellt. 2. Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen die Schuldnerin werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt (§§ 21 Absatz 2 Nummer 3, 270c Absatz 3 InsO). 3. Der vorläufige Sachwalter hat die wirtschaftliche Lage der Schuldnerin zu prüfen und die Geschäftsführung sowie die Ausgaben für die Lebensführung zu überwachen. Sie ist berechtigt, die Geschäftsräume der Schuldnerin zu betreten und dort Nachforschungen anzustellen. Die Schuldnerin hat dem vorläufigen Sachwalter Einsicht in ihre Bücher und Geschäftspapiere zu gestatten und ihm alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen sowie bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen (§§ 270b Absatz 1 Satz 1, 274 Absatz 2 Satz 1 und 3, 22 Absatz 3 InsO). 4. Der vorläufige Sachwalter kann von der Schuldnerin verlangen, dass alle eingehenden Gelder nur von dem vorläufigen Sachwalter entgegengenommen und Zahlungen nur von dem vorläufigen Sachwalter geleistet werden (§§ 270b Absatz 1 Satz 1, 275 Absatz 2 InsO). 5. Stellt der vorläufige Sachwalter Umstände fest, die erwarten lassen, dass die Fortsetzung der Eigenverwaltung zu Nachteilen für die Gläubiger führen wird, so hat er dies unverzüglich dem Insolvenzgericht und dem vorläufigen Gläubigerausschuss anzuzeigen (§§ 270b Absatz 1 Satz 1, 274 Absatz 3 Satz 1 InsO); ggf. ist gemäß § 274 Absatz 3 Satz 2 InsO zu verfahren. 6. Die Schuldnerin ist bis zur Entscheidung über den Insolvenzeröffnungsantrag berechtigt, unter Aufsicht des vorläufigen Sachwalters die künftige Insolvenzmasse zu verwalten und über sie zu verfügen, jedoch nur zu dem Zweck der künftigen gemeinschaftlichen Befriedigung der Insolvenzgläubiger. 7. Verbindlichkeiten, die nicht zum gewöhnlichen Geschäftsbetrieb gehören, soll die Schuldnerin nur mit Zustimmung des vorläufigen Sachwalters eingehen. Auch Verbindlichkeiten, die zum gewöhnlichen Geschäftsbetrieb gehören, soll Sie nicht eingehen, wenn der vorläufige Sachwalter widerspricht (§§ 270b Absatz 1 Satz 1, 275 Absatz 1 InsO). 8. Der vorläufige Sachwalter wird zugleich beauftragt, sachverständig zu prüfen, ob ein für die Rechtsform der Schuldnerin maßgeblicher Eröffnungsgrund vorliegt und ob eine kostendeckende Masse vorhanden ist. 9. Der vorläufige Sachwalter wird gemäß § 270c Absatz 1 InsO beauftragt Bericht zu erstatten über a. die von der Schuldnerin vorgelegte Eigenverwaltungsplanung, insbesondere, ob diese von den erkannten und erkennbaren tatsächlichen Gegebenheiten ausgeht, schlüssig ist und durchführbar erscheint; b. die Vollständigkeit und Geeignetheit der Rechnungslegung und Buchführung als Grundlage für die Eigenverwaltungsplanung, insbesondere für die Finanzplanung; c. das Bestehen von Haftungsansprüchen der Schuldnerin gegen amtierende oder ehemalige Mitglieder der Organe. 10. Die Schuldnerin hat dem Gericht und dem vorläufigen Sachwalter unverzüglich wesentliche Änderungen mitzuteilen, welche die Eigenverwaltungsplanung betreffen (§ 270c Absatz 2 InsO). 11. Die vorläufige Eigenverwaltung ist gem. § 270b InsO angeordnet. 12. gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Alt. 2 InsO wird angeordnet, dass Zahlungen von Forderungen auf Beiträge der Arbeitnehmenden zur Sozialversicherung einschließlich der Arbeitsförderung (§ 266 a StGB) nur mit Zustimmung des (vorläufigen) Sachwalters geleistet werden dürfen | Rechtsbehelfsbelehrung: Gegen die Entscheidung kann die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) eingelegt werden. Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Mühlhausen Untermarkt 17 99974 Mühlhausen/Thüringen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung beziehungsweise mit der wirksamen öffentlichen Bekanntmachung gemäß § 9 InsO im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de). Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die InsO neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt, § 9 Abs. 3 InsO. Sie gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind, § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO. Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich. Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gerichte eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben. Die Beschwerde ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde. | Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingereicht werden. Eine einfache E-Mail genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht. Rechtsbehelfe, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Notarin, einen Notar, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument einzureichen, es sei denn, dass dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich ist. In diesem Fall bleibt die Übermittlung nach den allgemeinen Vorschriften zulässig, wobei die vorübergehende Unmöglichkeit bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu machen ist. Auf Anforderung ist das elektronische Dokument nachzureichen. Elektronische Dokumente müssen |mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder |von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht werden. Ein elektronisches Dokument, das mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen ist, darf wie folgt übermittelt werden: |auf einem sicheren Übermittlungsweg oder |an das für den Empfang elektronischer Dokumente eingerichtete Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) des Gerichts. Wegen der sicheren Übermittlungswege wird auf § 130a Absatz 4 der Zivilprozessordnung verwiesen. Hinsichtlich der weiteren Voraussetzungen zur elektronischen Kommunikation mit den Gerichten wird auf die Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) in der jeweils geltenden Fassung sowie auf die Internetseite www.justiz.de verwiesen. | Amtsgericht Mühlhausen - Insolvenzgericht - 30.09.2026

Official announcement pursuant to § 9 InsO. Names of natural persons have been removed. Source: insolvenzbekanntmachungen.de.

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Key deadlines

Report meeting · buyer window
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§§ 29, 156–157 InsO — the creditors' meeting decides continue vs. liquidate. Going-concern sales usually close before it.
Claim deadline · creditors'
—
§174 InsO — deadline for creditors to lodge claims. Not a buyer's date.
Verification meeting · creditors'
—
§§ 29, 176 InsO — verification of the lodged claims. A creditors' date.
External sourcesExtra verification sources — deep-linked to the right view when possible.
What an asset deal actually carries

Buying out of an insolvency estate is an asset deal: you buy individual assets and rights, not the company. This is the checklist experienced buyers work through before they bid. We do not hold the answers for this proceeding — they come from the administrator.

  • Which assets already belong, economically, to somebody else?

    Not known — ask the administrator

    Retention of title, security assignment and leasing are the most common reason the machine in the photo is not part of the sale. The administrator may only realise what belongs to the estate (§§ 47, 51 InsO). Ask for the list of third-party claims before you value anything.

  • Are the premises part of the estate, or does everything hang on the landlord?

    Not known — ask the administrator

    With leased premises the landlord decides whether the lease transfers to you. For a location-bound business, a site you may not keep IS the deal. Establish ownership, remaining term, termination rights and the landlord's consent — in writing, before you bid.

  • Are the permits attached to the business or to a person?

    Not known — ask the administrator

    Licences, hospitality permits, Handwerksrolle registration, § 34c GewO permits, healthcare and transport approvals: some transfer with the business, others are attached to a natural person and lapse with them. For a regulated trade, a permit matrix is the first step, not the last.

  • Who actually owns the brand, the domain, the shop and the customer data?

    Not known — ask the administrator

    Domains are frequently registered to a shareholder or an agency rather than to the company, and trademarks are sometimes licensed in from a holding entity. Without the domain and the mark you are buying inventory, not a business. Customer data needs a separate data-protection assessment — a customer base is not a chattel.

  • § 613a BGB: which employment relationships come with the assets?

    Not known — ask the administrator

    Taking over a business or part of one means stepping into the existing employment contracts, insolvency or not. What insolvency changes is liability for OLD obligations: for claims that arose before the proceeding opened, settled BAG case law says the buyer does not carry them. The social plan is capped by § 123 InsO at 2.5 monthly salaries per employee, and at one third of the estate that would otherwise be distributed. Model headcount × monthly salary × 2.5 as the ceiling, then test the one-third limit against the estate.

  • Which contracts does the business need in order to still run on Monday?

    Not known — ask the administrator

    Under § 103 InsO the administrator elects whether to perform contracts neither side has completed, and in an asset deal customer and supplier contracts transfer only with the counterparty's consent. Ask which five contracts the business cannot run without — ERP, payment provider, fulfilment, key supplier, key customer — and settle novation before closing.

Why buying from the estate is cleaner than an ordinary acquisition

  • § 75(2) AO — the successor's liability for the predecessor's business taxes expressly does not apply to an acquisition out of an insolvency estate. Buying a healthy company, that is one of the largest risks you carry.
  • § 25 HGB — successor liability on continuing the trade name is routinely excluded on an acquisition from the estate, and on the prevailing view does not attach in the first place; put the exclusion in the contract regardless.
  • Pre-opening employment liabilities do not travel with the buyer under settled BAG case law — the running business transfers, the debts stay in the estate.

General information on German law. Not legal advice, and not a statement about this company. For the actual case only the administrator and the purchase agreement decide.

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Questions & guidance

Frequently asked questions

What has the court ordered concerning Bequem-Schuh GmbH?+

According to the official notice of 2026-10-08, the Amtsgericht Mühlhausen ordered preliminary protective measures concerning Bequem-Schuh GmbH (preliminary stage, case no. 8 IN 129/26). The official notices available to us contain no opening of proceedings.

Which court handles the matter concerning Bequem-Schuh GmbH and what is the case number?+

The competent court is the Mühlhausen. The proceedings are conducted under case number 8 IN 129/26.

What is the company registration number of Bequem-Schuh GmbH?+

Bequem-Schuh GmbH is recorded in the official register under HRB HRB 110423.

Can Bequem-Schuh GmbH or its assets be acquired?+

While only preliminary protective measures are in place, no decision has been made on opening proceedings — and so none on any sale. Whether that happens is shown only by a further official notice.

What now? Buyer's guide

How does an insolvency asset deal work? What deadlines matter? When is the best moment to talk to the administrator?