Preliminary stagePreliminary measure

Paul Gronau GmbH

Case number: 3 b IN 238/26Court: Ludwigshafen am RheinState: Rheinland-Pfalz
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Stage
Preliminary measure
Court / region
Ludwigshafen am Rhein
Rheinland-Pfalz
Industry
Automotive
verwalter
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Case summary

According to the official notice of 2026-08-14, the Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein ordered preliminary protective measures concerning Paul Gronau GmbH (preliminary stage, case no. 3 b IN 238/26). The official notices available to us contain no opening of proceedings. Procedure type: Preliminary stage. The court appointed a preliminary insolvency administrator.

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Preliminary stageHRB HRB 1899

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Full text of the §9 InsO opening decree from insolvenzbekanntmachungen.de.

3 b IN 238/26 31.07.2026 Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein Insolvenzgericht Beschluss In dem Insolvenzeröffnungsverfahren IKK Südwest Körperschaft des öffentlichen Rechts, Europaallee 3-4, 66113 Saarbrücken, - Antragstellerin - g e g e n Paul Gronau GmbH, Hauptstraße 257, 67065 Ludwigshafen aShow full announcement ↓
3 b IN 238/26 31.07.2026 Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein Insolvenzgericht Beschluss In dem Insolvenzeröffnungsverfahren IKK Südwest Körperschaft des öffentlichen Rechts, Europaallee 3-4, 66113 Saarbrücken, - Antragstellerin - g e g e n Paul Gronau GmbH, Hauptstraße 257, 67065 Ludwigshafen am Rhein (AG Ludwigshafen am Rhein, HRB 1899), vertreten durch: […] 2. Stephan Gronau, (Geschäftsführer), - Schuldnerin - an dem weiter beteiligt ist: Rechtsanwältin […], Hermsheimer Straße 3, 68163 Mannheim - Sachverständige - hat das Amtsgericht - Insolvenzgericht - Ludwigshafen am Rhein durch Richter am Amtsgericht x am 31.07.2026 beschlossen: 1. Der am 26.05.2026 eingegangene Antrag vom 26.05.2026 auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Antragsgegnerin ist bereits mit Beschluss vom 21.07.2026 zugelassen worden. Die Anordnungen in dem genannten Beschluss bleiben aufrechterhalten. 2. Zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung des Sachverhaltes wird mit Wirkung ab heute, 10:51 Uhr, die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet (§ 21 Abs. 2 Nr. 1 InsO). 3. Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wird die bisherige Sachverständige bestellt: Rechtsanwältin […]4. Verfügungen der Antragsgegnerin über Gegenstände des schuldnerischen Vermögens sind nur noch mit Zustimmung der vorläufigen Insolvenzverwalterin wirksam (§ 21 Abs.2 Nr.2 Alt. 2 InsO). Die vorläufige Insolvenzverwalterin ist nicht der allgemeine Vertreter s_genba. Sie hat die Aufgabe, durch Überwachung der Antragsgegnerin Vermögen zu sichern und zu erhalten. Die Befugnis zum Einzug von Bankguthaben und anderen Forderungen geht auf die vorläufige Insolvenzverwalterin über. Die vorläufige Insolvenzverwalterin wird ermächtigt auf den Namen der Antragsgegnerin oder auf ihren Namen in der Funktion als vorläufige Insolvenzverwalterin Sonderkonten (gemäß Urteilen des Bundesgerichtshofes vom 07.02.2019, Az. IX ZR 47/18 und vom 24.01.2019, Az. IX ZR 110/17) zu eröffnen und auch über diese Konten zu verfügen. 5. Den Drittschuldnern wird verboten, an die Antragsgegnerin zu zahlen. Sie werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung an die vorläufige Insolvenzverwalterin zu leisten (§ 23 Abs. 1 S. 3 InsO). 6. Im Übrigen wird der Antragsgegnerin verboten, über Bankkonten, Außenstände und sonstigen Vermögensgegenstände ohne Zustimmung der vorläufigen Insolvenzverwalterin ganz oder teilweise zu verfügen, insbesondere Sachen zu veräußern. 7. Die vorläufige Insolvenzverwalterin ist berechtigt, die Geschäftsräume der Antragsgegnerin einschließlich der Nebenräume zu betreten und dort Nachforschungen anzustellen. Die Antragsgegnerin hat ihr die Geschäftsbücher und Geschäftspapiere zur Einsichtnahme vorzulegen und sie ihr auf Verlangen bis zur Entscheidung über die Eröffnung des Verfahrens herauszugeben, sowie alle Auskünfte zu erteilen, die zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse und zur Aufklärung ihrer Vermögensverhältnisse erforderlich sind. Bei Missachtung dieser Pflicht kann das Gericht die Antragsgegnerin oder (bei juristischen Personen) ihre organischen Vertreter zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung laden, zwangsweise vorführen lassen oder in Haft nehmen (§§ 22 Abs. 3, 97, 98, 101 InsO). 8. Sollte die vorläufige Insolvenzverwalterin feststellen, dass die Antragsgegnerin über Grundbesitz verfügt, ist dies dem Gericht umgehend mitzuteilen, damit die Eintragung einer Verfügungsbeschränkung im Grundbuch veranlasst werden kann. Gründe: Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist bereits mit Beschluss vom 21.07.2026 zugelassen worden, da die Zulässigkeitsvoraussetzungen vorgetragen sind. Es wird darauf hingewiesen, dass mit dieser Zulassung noch nicht entschieden ist, ob das Insolvenzverfahren auch eröffnet wird. Die auf §§ 21 Abs. 2 bis 24 InsO beruhenden Sicherungsmaßnahmen, insbesondere die Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters gemäß § 21 Abs. 2 Nr. 1 InsO und die Anordnung eines Zustimmungsvorbehaltes gemäß § 21 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 InsO, erscheinen erforderlich zu sein, um bis zur Entscheidung über den Antrag eine den Gläubigern nachteilige Veränderung in der Vermögenslage der Antragsgegnerin zu verhüten (§ 21 Abs. 1 InsO). Das Gericht stützt seine Bewertung insbesondere auf die schriftliche Stellungnahme der Sachverständigen vom 28.07.2026. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Entscheidung kann die Schuldnerin bzw. der Schuldner die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) einlegen. Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem Amtsgericht - Insolvenzgericht - Ludwigshafen am Rhein, Wittelsbachstraße 10, 67061 Ludwigshafen am Rhein, einzulegen. Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung. Die Beschwerde ist schriftlich einzulegen oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben. Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde. Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingereicht werden. Eine einfache E-Mail genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht. Rechtsbehelfe, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument einzureichen, es sei denn, dass dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich ist. In diesem Fall bleibt die Übermittlung nach den allgemeinen Vorschriften zulässig, wobei die vorübergehende Unmöglichkeit bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu machen ist. Auf Anforderung ist das elektronische Dokument nachzureichen. Elektronische Dokumente müssen - mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder - von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht werden. Ein elektronisches Dokument, das mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen ist, darf wie folgt übermittelt werden: - auf einem sicheren Übermittlungsweg oder - an das für den Empfang elektronischer Dokumente eingerichtete Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) des Gerichts. Wegen der sicheren Übermittlungswege wird auf § 130a Absatz 4 der Zivilprozessordnung verwiesen. Hinsichtlich der weiteren Voraussetzungen zur elektronischen Kommunikation mit den Gerichten wird auf die Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) in der jeweils geltenden Fassung sowie auf die Internetseite www.justiz.de verwiesen. x Richter am Amtsgericht

Official announcement pursuant to § 9 InsO. Names of natural persons have been removed. Source: insolvenzbekanntmachungen.de.

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Report meeting · buyer window
—
§§ 29, 156–157 InsO — the creditors' meeting decides continue vs. liquidate. Going-concern sales usually close before it.
Claim deadline · creditors'
—
§174 InsO — deadline for creditors to lodge claims. Not a buyer's date.
Verification meeting · creditors'
—
§§ 29, 176 InsO — verification of the lodged claims. A creditors' date.
External sourcesExtra verification sources — deep-linked to the right view when possible.
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What an asset deal actually carries

Buying out of an insolvency estate is an asset deal: you buy individual assets and rights, not the company. This is the checklist experienced buyers work through before they bid. We do not hold the answers for this proceeding — they come from the administrator.

  • Which assets already belong, economically, to somebody else?

    Not known — ask the administrator

    Retention of title, security assignment and leasing are the most common reason the machine in the photo is not part of the sale. The administrator may only realise what belongs to the estate (§§ 47, 51 InsO). Ask for the list of third-party claims before you value anything.

  • Are the premises part of the estate, or does everything hang on the landlord?

    Not known — ask the administrator

    With leased premises the landlord decides whether the lease transfers to you. For a location-bound business, a site you may not keep IS the deal. Establish ownership, remaining term, termination rights and the landlord's consent — in writing, before you bid.

  • Are the permits attached to the business or to a person?

    Not known — ask the administrator

    Licences, hospitality permits, Handwerksrolle registration, § 34c GewO permits, healthcare and transport approvals: some transfer with the business, others are attached to a natural person and lapse with them. For a regulated trade, a permit matrix is the first step, not the last.

  • Who actually owns the brand, the domain, the shop and the customer data?

    Not known — ask the administrator

    Domains are frequently registered to a shareholder or an agency rather than to the company, and trademarks are sometimes licensed in from a holding entity. Without the domain and the mark you are buying inventory, not a business. Customer data needs a separate data-protection assessment — a customer base is not a chattel.

  • § 613a BGB: which employment relationships come with the assets?

    Not known — ask the administrator

    Taking over a business or part of one means stepping into the existing employment contracts, insolvency or not. What insolvency changes is liability for OLD obligations: for claims that arose before the proceeding opened, settled BAG case law says the buyer does not carry them. The social plan is capped by § 123 InsO at 2.5 monthly salaries per employee, and at one third of the estate that would otherwise be distributed. Model headcount × monthly salary × 2.5 as the ceiling, then test the one-third limit against the estate.

  • Which contracts does the business need in order to still run on Monday?

    Not known — ask the administrator

    Under § 103 InsO the administrator elects whether to perform contracts neither side has completed, and in an asset deal customer and supplier contracts transfer only with the counterparty's consent. Ask which five contracts the business cannot run without — ERP, payment provider, fulfilment, key supplier, key customer — and settle novation before closing.

Why buying from the estate is cleaner than an ordinary acquisition

  • § 75(2) AO — the successor's liability for the predecessor's business taxes expressly does not apply to an acquisition out of an insolvency estate. Buying a healthy company, that is one of the largest risks you carry.
  • § 25 HGB — successor liability on continuing the trade name is routinely excluded on an acquisition from the estate, and on the prevailing view does not attach in the first place; put the exclusion in the contract regardless.
  • Pre-opening employment liabilities do not travel with the buyer under settled BAG case law — the running business transfers, the debts stay in the estate.

General information on German law. Not legal advice, and not a statement about this company. For the actual case only the administrator and the purchase agreement decide.

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Questions & guidance

Frequently asked questions

What has the court ordered concerning Paul Gronau GmbH?+

According to the official notice of 2026-08-14, the Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein ordered preliminary protective measures concerning Paul Gronau GmbH (preliminary stage, case no. 3 b IN 238/26). The official notices available to us contain no opening of proceedings.

Which court handles the matter concerning Paul Gronau GmbH and what is the case number?+

The competent court is the Ludwigshafen am Rhein. The proceedings are conducted under case number 3 b IN 238/26.

What is the company registration number of Paul Gronau GmbH?+

Paul Gronau GmbH is recorded in the official register under HRB HRB 1899.

Can Paul Gronau GmbH or its assets be acquired?+

While only preliminary protective measures are in place, no decision has been made on opening proceedings — and so none on any sale. Whether that happens is shown only by a further official notice.

What now? Buyer's guide

How does an insolvency asset deal work? What deadlines matter? When is the best moment to talk to the administrator?